Honig aus dem schönen Bad Breisig
Heimat für die Bienen - Bienen für die Heimat

Hier bekommen sie einen kleinen Einblick in die Probleme unserer Honigbienen

 Unsere Bienen sind durch vielfältige Faktoren in Gefahr. Und an den meisten ist der Mensch schuld. Gegen manches kann der Imker aktiv werden, aber andere Faktoren müssen von der Politik in Angriff genommen werden. Ich habe hier nur einen äusserst kleinen Teil der Probleme dargestellt.

Einen großen Anteil am Bienensterben nehmen auch die Spritzmittel ein oder aber die Monokulturen und unsere ´aufgeräumten` Wiesen und Felder (bei letzterem kann jeder von uns den Bienen etwas gutes tun und Blühmischungen, sogenannte Bienenweide, aussähen)


VARROA DESTRUCTOR

 

Eine der vorrangigsten Aufgaben eines Imkers ist die Gesunderhaltung seiner Bienen und die Bekämpfung eines der schlimmsten Feinde der Westlichen Honigbiene.

Die Varroamilbe ist eine ca. 1,1mm lange und ca. 1,6mm breite Milbe die als Parasit an Honigbienen lebt. Die Milbe entwickelt und vermehrt sich in der verdeckelten Brut im Bienenstock.

Milbenbefall schwächt die Bienen auf verschiedene Weisen. Durch das aussaugen der Hämolymphe (vereinfacht - Blut der Insekten) verlieren befallene Larven direkt an Gewicht, die ausgeschlüpften Bienen sind etwa ein zehntel kleiner als gesunde Bienen. Befallene Bienen haben eine deutlich verkürzte Lebensspanne, sie haben schlechtere Lernleistungen und kehren häufiger nicht zum Stock zurück.

Zusätzlich werden durch den Milbenbefall schädigende Viren übertragen.

Die Varroamilbe gilt als eine Hauptursache des in Deutschland seit einigen Jahren immer wieder im Herbst oder Winterhalbjahr auftretenden seuchenartigen Bienensterbens.

Quelle: Wikipedia

https://de.wikipedia.org/wiki/Varroamilbe


Flügeldeformationsvirus

Der Flügeldeformationsvirus oder auch DWV (englisch Deformed Wing Virus) ist ein RNA-Virus aus der Gattung der Iflaviren, das über ein einsträngiges RNA-Genom verfügt und pathologische Effekte bei Honigbienen auslöst, weshalb das Virus auch Gegenstand eingehender wissenschaftlicher Untersuchungen war und ist.

Dieser Umstand ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass es ganze Bienenkolonien vernichten und dadurch erhebliche wirtschaftliche Schäden verursachen kann. Es ist einer von 22 bekannten Viren der Honigbiene und weiterer Bienenarten (z. B. diverse Hummelarten)

Symptome bei adulten Bienen sind Verformungen der Flügel, aufgeblähter Hinterleib und sichtbare Verfärbungen. Infizierte Larven sind nicht lebensfähig und sterben unmittelbar nach dem Schlüpfen. Entdeckt wurde das Virus in den frühen 1980er Jahren in Japan

Quelle: Wikipedia

https://de.wikipedia.org/wiki/Flügeldeformationsvirus


Faulbrut

Bei der Faulbrut handelt es sich um zwei verschiedene bakterielle Brutkrankheiten der Honigbienen. Man unterscheidet zwischen der durch Europäischen Faulbrut (EFB) und der Amerikanischen Faulbrut (AFB).

Die relativ harmlose Europäische Faulbrut wird auch als Gutartige Faulbrut oder (aufgrund des entstehenden sauren Geruchs) als „Sauerbrut“ bezeichnet.

Die Amerikanische Faulbrut hingegen wird auch Bösartige Faulbrut genannt und ist in Deutschland und Österreich anzeigepflichtig und in der Schweiz meldepflichtig.

Die Amerikanische Faulbrut (auch Bienenpest genannt) ist eine Erkrankung der älteren Bienenbrut, nämlich der Streckmaden: Sie befinden sich in der bereits mit einem Wachsdeckel verschlossenen Brutzelle. Im Erkrankungsverlauf löst sich die gesamte Körperstruktur der Larven auf und es bleibt nur eine zähe, braune, schleimige Substanz übrig, die später zu einem dunklen Schorf eintrocknen kann. Die Amerikanische Faulbrut stellt keinerlei Gefährdung für die erwachsene Biene, den Menschen oder andere Lebewesen dar. Die Bezeichnung „amerikanisch“ bezieht sich nicht auf ein Ursprungsgebiet, sondern auf den Ort der Entdeckung; die Krankheit tritt weltweit auf.

Quelle: Wikipedia

https://de.wikipedia.org/wiki/Faulbrut